Baubeginn

 

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Bilder vom offiziellen S-Bahn Baubeginn auf Rodgauer Gebiet vom 23.März 2001:

Vielen Dank an Hr. Timmerhaus, der mir die Rednerliste freundlicherweise sehr schnell hat zukommen lassen.

Der Bahnübergang Dellweg hinter dem Bürgerhaus Dudenhofen. Das Festzelt. Hier fanden die Reden statt.


Hr. Timmerhaus, Pressesprecher der Stadt Rodgau, moderierte. Begrüßung durch Herrn Bürgermeister Thomas Przibilla.


Herr Dr. Thomas Kortenhaus (Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung). Herr Dr. Rudolf Göbertshahn (Beauftragter der Konzernleitung der DB AG).


Herr Landrat Peter Walter. Herr Peter Forst (Planungsleiter S-Bahn RMV).


Herr Ralf Schär (Vorstandsvorsitzender der ARGE). Herr Edmund Brehm (Stadtverordnetenvorsteher und Erster Bürger).


Der erste Spatenstich ... ... und der zweite Spatenstich ...


... und der dritte Spatenstich ... ... und nun ist es vollbracht.


 

Gemeinsame Pressemitteilung der Deutschen Bahn AG und der Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH

23. März 2001

 

Von der Hauptwache nach Ober-Roden in nur 38 Minuten

S-Bahn-Bau nun auch auf dem Rodgauer Abschnitt

Alle 15 Minuten werden in Zukunft die S-Bahnen während der Hauptverkehrszeit die Stadtteile der Stadt Rodgau anfahren. Am Freitag, 23. März konnte der offizielle Baubeginn dieses Streckenabschnittes im Rodgauer Stadtteil Dudenhofen gefeiert werden.

Wie Peter Forst, Verkehrsplaner des Rhein-Main-Verkehrsverbundes, erläuterte, fährt die S1 Wiesbaden – Offenbach Ost künftig nach Ober-Roden weiter, die S2 Niedernhausen – Frankfurt Süd nach Dietzenbach. Gegenüber dem heutigen Stundentakt auf der Rodgau-Strecke wird sich zum Fahrplanwechsel im Dezember 2003 die Anbindung der Bürger aus dem Rodgau an Offenbach und Frankfurt erheblich verbessern. In der Hauptverkehrszeit im 15-Minuten-Takt, in der Tagesverkehrszeit im 30-Minuten-Takt sowie samstags nach 18 Uhr und sonntags stündlich werden S-Bahnen die ausgebaute Strecke bedienen. Statt derzeit 200.000 Zugkilometer auf der Strecke Offenbach – Ober-Roden bestellt der RMV für die Rodgau-S-Bahn auf diesem Abschnitt künftig 615.000 Zugkilometer pro Jahr sowie weitere 470.000 Zugkilometer auf dem Abschnitt nach Dietzenbach. Die Fahrzeitverkürzung, die sich durch den Einsatz spurtstarker Fahrzeuge der Baureihe ET 420 ergeben, sind erheblich: Statt derzeit 55 Minuten (inklusive Umsteigen in Offenbach Ost) wird die direkte Fahrt von Ober-Roden zur Frankfurter Hauptwache mit der S-Bahn nur noch 38 Minuten dauern.

Für die Einbindung des Rodgaus in den Integralen Taktfahrplan des Verkehrsverbundes werden insgesamt 28,3 Streckenkilometer zweigleisig ausgebaut, 29,5 Kilometer elektrifiziert und mit neuer Signal- und Fernmeldetechnik ausgestattet. 17 Bahnübergänge müssen beseitigt und 15 technisch angepasst werden. Zudem werden entlang der Rodgau-S-Bahn zwei Stationen (Waldhof und Dietzenbach-Mitte) neu errichtet und weitere 12 Stationen ausgebaut. Dazu gehören unter anderem 210 Meter lange und 96 Zentimeter hohe Bahnsteige, behindertengerechte Zugänge und die Schaffung von insgesamt 1.045 Park + Ride-Plätzen sowie 1.146 Bike + Ride-Plätzen.

Rund 600 Millionen DM kostet die S-Bahn in den Rodgau insgesamt, von denen Bund, Land und Kommunen gemeinsam den größten Anteil tragen.

Der Vertreter des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, Dr. Thomas Kortenhaus, brachte im Namen von Minister Dieter Posch die Genugtuung darüber zum Ausdruck, dass nun endlich mit dem Bau der S-Bahn auch in der Stadt Rodgau begonnen werde, so dass jetzt die Gesamtstrecke in absehbarer Zeit fertiggestellt werden könne. Die Hauptfinanziers der Rodgau-S-Bahn – Bund und Land Hessen – erwarteten, so Dr. Kortenhaus, vom Bauherrn DB AG und den Anliegerkommunen hohes Engagement, damit tatsächlich Ende 2003 die ersten S-Bahnen fahren.

Dr. Rudolf Göbertshahn, DB-Konzernbevollmächtigter für Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland, versicherte, dass der Bauherr Deutsche Bahn alles daran setzen werde, damit der Ausbau termingerecht fertiggestellt werde. Zugleich warb er um Verständnis dafür, dass ein Bauvorhaben dieser Größenordnung sich nicht immer ohne Beeinträchtigung für die Anwohner realisieren lassen.

Anmerkung von mir: Der genaue Starttermin der S-Bahn soll am 14.12.2003 erfolgen.