2001

 

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Stand 24.12.2001:

Blick vom Bahnhof Richtung Rollwald. Die künftige Unterführung am Bahnhof.

Stand 9.12.2001:

Um 17:30 Uhr ist der zweite Stopfungsvorgang fast
fertig. Ich stehe hinter der Weiche am Bahnhof und
blicke Richtung Süden nach Ober Roden. 
Der südl. Teil der Baustelle. Vorn ist die ursprüngliche Lage des Gleises, hinten bei der Schotterplaniermaschine der neue Abstand zwischen den beiden Gleisen zu erkennen.
Der Lokführer Herr Peter Wagner berichtet von der Unvernunft der Eltern, die ihre Kinder an und unter den Waggons herumturnen lassen, er erzählt, dass ihm an den Wochenenden Personen auf den Gleisen begegnen, die dort spazieren gehen. Anschließend sehe ich selbst am BÜ Krümmlingsweg; die Schranken sind unten, das rote Haltelicht leuchtet; wie doch glatt ein PKW zwischen den Schranken über den BÜ fährt!!! Leute, ich garantiere Euch, seine 60t Lok oder die Waggons sind stärker, Ihr zieht den kürzeren. Ich kann hier nur dringend vor den Gefahren warnen. Achten Sie auf den Zugverkehr an den Wochenenden. Es gibt nicht nur den Rodgau-Express, der bekanntlich Samstag und Sonntag frei hat. Von der Firma PBSV Verkehrs GmbH aus Magdeburg kommt die Lok, die ehemalige V202-060. Bei PBSV ist sie unter 202-12 im Einsatz. Herr Wagner muss sie nach der Arbeit in Nieder Roden noch ins BW Leipzig-Süd zur Reparatur bringen. Sie verliert Wasser.
Die Schweißer sind ca. 18:30 Uhr eingetroffen. Um
19:50 Uhr wird die zweite Schweißung beim Bahnhof
vorbereitet. An dieser Stelle war ein derartiger Knick
in den beiden Schienenenden, ich hätte nicht
gedacht, dass das passen würde.
Viele Zuschauer sehen sich das Schweißen an. Wenn das Thermit kocht, sieht es auch sehr beeindruckend aus. In der Mitte des Bildes ein Signalmast. Es sind noch 6 Schweißungen durchzuführen. Das wird wohl nach Mitternacht für die Männer.

Stand 8.12.2001:

Um ca. 21:15 ist auch die zweite Hilfsbrücke
eingebaut, es wurde angeschüttet, der Schotter
liegt und ...
... das östliche Gleis liegt schon durchgängig. Wie mir der Bauleiter der DGT Herr Wäldrich mitteilt, ist alles im Zeitplan, eher noch etwas vorraus.
Um 8:00 Uhr morgens, der Morgen ist heran gebrochen. Der Autokran ist aufgebaut, die
Gegengewichte werden aufgeladen.
Die beiden Ankerbohrgeräte der Firma Keller Grundbau stehen bereit, um die insgesamt 8 Anker zu setzten. Die eingesetzten Längen: 13,5m und 17,5m Länge. Das hintere Ankerbohrgerät kam schon auf den Rodgau-Bahn Baustellen zum Einsatz. Die Fa. Keller Grundbau besitzt zwei davon, zum Stückpreis von ca. 0,5 Mio.
Wunderschön zu sehen: die beiden Kopfträger, auf
denen die Hilfsbrücken aufgelegt werden.
Die Gleise und der Untergrund wurden bis kurz hinter die Weiche entfernt.
Der erste Anker wird um 8:20 Uhr von Herrn Zeimert
gesetzt.
Es ist äußerst schwierig, die Löcher für die Bohrung zu schweißen, denn dahinter steht das Grundwasser, welches die Schweißnaht immer wieder abkühlt.
Die Grube ist voller Wasser gelaufen. Herr Schwarz bedient, teils im Wasser stehend, seine Maschine. Um ca. 11:30 Uhr wird die erste Hilfsbrücke eingesetzt.
Die Brücke muss genau in die richtige Lage gebracht
werden.
Während an der nördlichen Seite die Auflager genau ausgerichtet werden ...
... muss auf der südlichen Seite die Brücke in
Position gehalten werden. Auf dem Kopfträger sind
zum Höhenausgleich Platten zu erkennen.
Der Hit und nur bei mir: Das Einsetzen der ersten Hilfsbrücke aus einer Höhe von ca. 28m.
Vielen Dank an Herrn Richard Staudt, der es mir ermöglichte, diese Bilder zu machen. Ich stehe auf der Kanzel der Rettungsleiter der freiwilligen Feuerwehr Nieder Roden.
Blick auf den südlichen Teil der Baustelle. Unten zu
sehen: die Vorbereitungen für das neue Gleisbett.
Die Signale und der BÜ Krümmlingsweg aus der Nähe.

Stand 8.12.2001, 0:30 Uhr:

Historie: der Bahnsteig am Bahnhof Nieder Roden
existiert nicht mehr. Er weicht dem Bauwerk des
Omegatunnel. Ich stehe auf dem Rest des
Bahnsteiges und blicke zum Krümmlingsweg.
Der Blick nach Norden in die entgegen gesetzte Richtung. Noch steht ein wenig des alten Bahnsteiges. Aber die beiden Bagger graben sich ihren Weg ins Erdreich zu den an den beiden vergangenen Wocheenden eingebauten Kopfträgern. Diese werden frei gelegt um heute früh die Hilfsbrücken aufzulegen. Der alte Bahnsteig wird dann auch entfernt sein. 

Stand 7.12.2001, kurz vor 17 Uhr:

Der Behelfsbahnsteig an der Büchnerstraße wird ab
10.12. in Betrieb genommen. Hier sehen Sie, aus
Norden kommend, was Sie erwarten wird.
BRAVO! Diesmal wurde der Fahrkartenautomat rechtzeitig an passender Stelle aufgestellt und in Betrieb genommen. 

Stand 2.12.2001 ab 22:00 Uhr:

Die ersten beiden nördlichen Schweißungen sind
früher als geplant fertig gestellt.
Die Schweißer sind bei der vorletzten Schweißung (ca. 22:30). Von links nach rechts:
Holger Kittel, Horst Härtel und Jochen Stein.
Horst Kittel sieht sich an, wie das ca. 1200 Grad
heisse Thermit aus dem Tiegel in die Form fließt.
Hier führt Herr Jochen Stein den Grobschliff durch. Die letzte Schweißung des Abends erfolgte um 23:00 Uhr.

Stand 2.12.2001 ca. 19:10 Uhr:

Die Gleisbauer der DGT haben die Schwellen und
Schienen gelegt, die Schotterplaniermaschine ist
durchgefahren. Aber in der Mitte ist noch die Welle
zu erkennen, denn die Stopfmaschine war noch nicht
im Einsatz.
Hier steht die Stopfmaschine, bewundert von einigen Nieder Rödern bereit.
Bevor die Stopfmaschine beginnen kann, müssen die
Höhendaten gemessen und in die Stopfmaschine
eingespeist werden.
Die Männer der DGT mit dem Wagen der Lasereinheit, die die Stopfmaschine zur Begradigung der Schienen versorgt.

Stand 2.12.2001 ca. 00:15 Uhr:

Die Spundwände sind eingerammt, die Kopfträger
angeschweißt, die Löcher wieder zugeschüttet und
der Schotter liegt auch bereits.
Die Mitarbeiter von Bickardt Bau sind damit beschäftigt, den Bahnsteig wieder herzurichten.

Stand 1.12.2001 ca. 12:00 Uhr:

Die Schienen und die Weiche wurden entfernt. Blick Richtung Bahnhof. Die Spundwände sind bald alle eingerammt. Links sind die beiden übereinander liegenden Brücken zu sehen. Diese sollen am nächsten Wochenende eingebaut werden.
Der neu errichtete Behelfsbahnsteig soll ab 10.12.
benutzt werden. Blick Richtung Bahnhof.
Blick vom Behelfsbahnsteig Richtung Dudenhofen. Die Gleisbauer der DGT sind am Werk. Die Schienen müssen gestopft werden und anschließend wird mit der Schotterplaniermaschine das Gleisbett gerichtet. Am Signal am Fontaneweg steht der Arbeitszug mit Schotter.

Stand 30.11.2001:

Die beiden Hilfsbrücken werden angeliefert und um
ca. 23:15 Uhr wird die erste entladen.
Die Daten der zweiten Brücke.
Die zweite Hilfsbrücke wird vom Waggon gehoben. In der Ansicht ist die Länge der Brücke gut zu erkennen: 24,5m.

Stand 25.11.2001, ca. 16 Uhr:

Der Schotter für den Untergrund liegt, der mittlere
Bahnsteig wird fest gerüttelt.
Die Befestigung dieses Bahnsteigs ist auch bald fertig gestellt.

Stand 25.11.2001, 9:45 Uhr:

Die Stelle, s.u. wo die Spundwände eingerammt sind.
Es ist nichts mehr von der Arbeit zu sehen.
Aber an der anderen Stelle sind die Spundwände und der Kopfträger als Auflage der Brücke noch zu sehen.

Stand 24.11.2001,  11:00 Uhr:

Die Rammarbeiten sind im Gange. Gerade wurde
der Schlagbär eingesetzt, um die 12m langen
Spundbohlen ins Erdreich zu bekommen.
Es ist bitter kalt. Wie halten die Männer das nur aus? Vielleicht mit einem Kaffee zwischendurch? Hier erwärmt sich Herr Stefan Farkas, Polier der Firma Demler - Siegen (die Firma, welche die Rammarbeiten durchführt).

Stand 24.11.2001 ca. 0:00 Uhr:

Die Schienen und Schwellen wurden entfernt, im Bahnsteig wurde eine Durchfahrt hergestellt. Der Schotter wird entfernt.

Stand 17.11.2001:

Die Schotterplaniermaschine steht am Leipziger Ring
bereit, um die Strecke nach Dudenhofen zu stopfen.
Die BR 230 "Ludmilla", die bereits in Bieber zum Einsatz kam, steht am Samstag Vormittag am BÜ Fontanestraße. Sie hat 16 Waggon Schotter gebracht.
Am Bahnhof kommen mir fast die Tränen: schöne,
alte Technik.
Eine V200 hat, aus Ober Roden kommend, Schotter gebracht. Hier stehen 22 Waggon mit Schotter, die in Dudenhofen benötigt werden. Die V200 hat das Signal "Freie Fahrt" bekommen und es ist am Rauch zu sehen, dass sie gerade los fährt. 

Stand 26.10.2001:

Der BÜ Krümmlingsweg ist wieder offen!
Blick aus Richtung Rollwald kommend.
Der BÜ Krümmlingsweg aus Richtung Schulstraße.

Stand 19.10.2001:

Die Brücke über die S-Bahn-Gleise. Das Bauwerk
nennt sich "L3097, Querspange Nieder-Roden,
UF der DB, Bauwerk OF12". Danke für den Hinweis an
Herrn Peter Wagner von der Firma ADAM HÖRNIG Baugesellschaft GmbH & Co.
Blick von der Brücke Richtung Bahnhof.

Stand 7.10.2001:

Am Ende des Leipziger Rings: Blick Richtung
Dudenhofen Bürgerhaus.
Blick von der Fontanestraße Richtung Bahnhof.
Am Bahnhof wurden die neuen Lichtzeichen und Schranken montiert. Der BÜ Krümmlingsweg vom Bahnhof kommend.
Die Arbeiten am Krümmlingsweg verzögern sich
noch bis wahrscheinlich 12.10. wegen technischer
Schwierigkeiten. Blick aus Richtung Schulweg.
Der BÜ Krümmlingsweg von Norden gesehen.

Stand 10.08.2001:

Die Brücke vom Ende der Rodgau-Ringstraße aus gesehen. Die Brücke aus Richtung Nieder Roden. Vorn der BÜ, der durch den Brückenbau weg fällt.
Die "Querspange" verlängert die Rodgau-Ringstraße.
Diese wird von der Firma Adam Hörnig GmbH & Co.
aus Aschaffenburg gebaut. Die Brücke überspannt
zwei S-Bahn-Gleise, einen Wirtschaftsweg und einen 
Fuß- und Radweg. Im Zuge dieser Maßnahme wird
eine weitere Brücke zwischen der Querspange und
Nieder-Roden von der Fa. Kammerdiener GmbH & Co,
Gersfeld, erstellt, die das Industriegleis und einen
Wirtschaftsweg überspannt.
Beide Bauwerke werden unter der Leitung des ASV
Frankfurt (Amt für Straßen- und Verkehrswesen)
errichtet, da es sich um eine Bahnübergangs-
beseitigung im Bereich der Landesstraße L 3097
handelt.
Vom Rollwald kommend, sieht sie so aus.

Die Baustelle am Ende der Rodgau-Ringstraße zwischen Nieder-Roden und Rollwald am 11. Juli 2001:

S-Bahn-Baustelle am Ende der Rodgau-Ringstraße zwischen Nieder Roden und Rollwald am 11. Juli 2001